Regenbogen aus Wasserfarben



Auch kleine Kinder halten gerne schon Pinsel in der Hand! Kaum konnte mein Erstgeborener sitzen, schnappte er mir mit freudigem Jauchzen meinen Pinsel vor der Nase weg - fertig alleine malen!

Im Verlauf des letzten Jahres habe ich immer wieder mit ihm gemalen - ok, ich gebe zu, dass die einfachere Version lautet: Filzstifte raus und los! Aber das Malen mit Wasserfarben ist natürlich schon noch etwas reizvoller als die öden Filzstifte.

An einem regnerischen Februarmorgen wagte ich also wieder einmal, das Wohnzimmer möglicherweise unter Wasser zu stellen.

Mein Kleiner entdeckte vor Kurzem die Freude an Bögen - das ist eine Figur, die er schon ziemlich gezielt alleine malen kann. Und da alles alleine zu machen ja sowieso gerade das Wichtigste in seiner Welt scheint, war er von meiner Idee hell begeistert. So starteten wir aus lauter Freude an Bögen eine Serie Regenbogen.


So gehst du am besten mit deinem Kleinkind vor:

  1. Tisch abdecken. Malschurz anziehen. Im Idealfall hast du eine fixe, stabile Plastik-Unterlage, die schnell gezückt und schnell verräumt ist - dann musst du nicht jedes Mal Zeitungen ankleben. Auch ein gutes Malschürzchen anzuschaffen ist wertvoll - dann sparst du dir das Aufregen, wenn mal was daneben geht - und das wird es bestimmt!

  2. Malkasten "vorwässern". Aquarellfarben malen nur, wenn die kleinen Pigmente aufgelöst sind. Deshalb gebe ich vor dem Malen jeweils ein paar Tropfen Wasser in jedes Farbtöpfchen.

  3. Pinsel wählen. Viele Aquarellpinsel sind zu dünn für kleine Kinder. Du brauchst einen richtig dicken Pinsel, damit es deinem 2-3-jährigen Spass macht. Weil die dafür dann aber manchmal sehr lange sein können, habe ich mir unseren auf ca. 15 cm abgesägt.

  4. Ersten Bogen vormalen. Wenn dein Kind noch klein ist, wie meins (2.5-jährig oder jünger), dann kann es noch nicht einfach so einen Regenbogen malen. Zeig ihm mal einen Bogen vor, dann kann es oberhalb deines Bogens seinen eigenen darübermalen. Das ist einfacher.

  5. Evtl. Farbwahl einschränken. Kleine Kinder können zwar Farben manchmal schon unterscheiden, aber noch nicht erkennen, ob und welche Farbe gut zueinander passen. Wenn dir nicht egal ist, welche Farben dein Kleines wählt, dann gib ihm doch nur 2-3 Farben zur Auswahl (man kann die Töpfchen des Malkastens meistens rausklinken).

  6. Malen. Staunen. Einrahmen. Die Kunstwerke deines jungen Künstlers oder deiner jungen Künstlerin müssen unbedingt gewürdigt werden. So oft macht schon nur ein Rahmen einen riesigen Unterschied, wie ein Bild wirkt. Hier also bitte nicht sparen!




7. Verschenken! Was gibt es schöneres als das schöne Werk weiterzuschenken? Götti, Grosi und auch der alte Nachbar werden sich ganz bestimmt freuen!

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